Zeitungsberichte über oder von uns.

(23 Teilbeiträge mit Auszügen aus der lokalen Presse)

 

MZ Sangerhäuser Zeitung 13.12.2013


Freitag der 13. Am Freitag wird der Tag des Rauchmelders begangen

Mit der Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die kleinen Geräte an der Decke von Räumen, Leben retten können. In Sachsen-Anhalt wurde die Rauchmeldepflicht eingeführt, um die Wichtigkeit zu unterstreichen.
Die Gefahr nähert sich unbemerkt im Schlaf. Dann wenn der Geruchssinn ausgeschaltet ist. "Wenn es brennt, sind es vor allem Rauchgase wie Kohlenstoffmonoxid, denen Menschen zum Opfer fallen. Gerade auch in der Weihnachtszeit können unbeaufsichtigte Adventskränze zur todbringenden Gefahr werden", warnt Schornsteinfegermeister Thomas Klaube.
Auf diese unscheinbare Gefahr wird jährlich am Tag der Rauchmelder hingewiesen, der immer an Freitag, den 13. stattfindet. Mit der Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die kleinen Geräte an der Decke von Räumen, Leben retten können. Das bestätigte erst vor kurzem ein Feuerwehreinsatz in der Sangerhäuser John-Schehr-Straße, bei dem ein elfjähriger Junge gerettet wurde. Ein Rauchmelder schlug in der Nacht bei einem Entstehungsbrand in einer Wohnung Alarm. Der Junge konnte in Sicherheit und der Brand gelöscht werden. Durch den Alarmton des Rauchmelders konnte so ein größerer Schaden verhindert werden.
Aus diesen Grund wurde 2009 in Sachsen-Anhalt die Rauchmeldepflicht für Neu- und Bestandsbauten eingeführt. Alle Bestandswohnungen müssen bis zum 31. Dezember 2015 mit Rauchmeldern ausgestattet sein, um Gefahren durch Brände frühzeitig zu erkennen und Betroffene in Sicherheit zu bringen. "Wenn es ab diesem Zeitpunkt zu einem Brand kommt und kein Rauchmelder installiert ist, kann dem Haus- oder Wohnungseigentümer im Schadensfall ein Verstoß der Schadensminderungspflicht nachgewiesen werden. Bei tödlich ausgehenden Bränden kann es dann zur Anklage wegen fahrlässiger Tötung kommen", erklärt Schornsteinfegermeister Klaube und sagt, dass Sangerhausen bei dem Einsatz von Rauchmeldern sehr vorbildhaft sei. Dazu trägt auch die Wohnungsbaugenossenschaft Sangerhausen bei (WGS). Wie es vom technischen Vorstand Stefan Klaube heißt, seien aktuell etwa 80 Prozent der Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet. Das sind in dem Fall etwa 2 500 Wohneinheiten. Bis Mitte nächsten Jahres sollen alle Wohnungen damit versehen sein.
Besonders technikaffine Menschen können sich Rauchmelder mit Internetzugang zulegen, die im Alarmfall eine SMS oder Email an den Betroffenen senden und so zusätzlich auf die Gefahr hinweisen.

 

WIR Wir im Südharz - 02.10.2010

Heizen mit Holz
Kauf eines Kamin- oder Kachelofen

Vor dem Kauf eines gemütlichen und Wärme spendenden Kamin- oder Kachelofen gilt es ein paar Dinge zu beachten.
" Fragen Sie ihren Schornsteinfegermeister ob in Ihrem Haus ein geeigneter Schornstein vorhanden ist.
Ist kein Schornstein vorhanden kann Sie Ihr Schornsteinfeger beraten welche Arten von Schornsteinen zum nachträglichen Anbau oder Einbau im Gebäude geeignet sind.
" Dazu erläutert er Ihnen im Beratungsgespräch alle Anforderungen an den Brandschutz und die für Ihre Feuerstätte erforderlichen Mindestabstände zu brennbaren Bauteilen.
" Weiter erklärt er Ihnen wie viel Verbrennungsluft Ihre Feuerstätte benötigt.
Für 1 kW werden 4 m³ Verbrennungsluft benötigt. Des Weiteren sind mechanische Ablufteinrichtungen zu beachten, da diese die ausreichende Versorgung mit Zuluft beeinträchtigen können.
" Viele unterschätzen auch die notwendigen Lagerkapazitäten für das Holz.
Um 1000 l Heizöl oder 1000 m³ Erdgas zu sparen brauch man zwischen 4 und 5 Raummeter (rm) Holz. Damit das Holz ausreichend trocken ist, sollte es 2 - 3 Jahre getrocknet werden und somit ergibt sich ein Lagerbedarf für ca. 15 rm Holz. Um ein besseres trocknen des Holzes zu gewährleisten ist es ratsam das Holz zu spalten und zu sägen. Denn je trockener das Holz, desto weniger Schadstoffe werden freigesetzt.
Die im Frühjahr oft diskutierten Feinstaubemissionen bei Kaminöfen treten hauptsächlich durch falsches Nutzerverhalten auf. Um richtiges Heizen mit modernen Feuerstätten zu lernen fragen Sie Ihren Schornsteinfeger oder besuchen Sie ihm bei seinem Tag der offenen Tür, wo es eine Vorführung über richtiges Heizen gibt.
Nasses Holz oder zu häufiges Öffnen und Schließen der Feuerraumtür senken die Verbrennungstemperatur ab, wodurch es zu verstärkter Ruß und Teerbildung kommt.
Dadurch kann es zur Glanzrußbildung im Schornstein kommen, wodurch die Gefahr für einen Schadensfeuer enorm ansteigt.
Die Anheizphase sollte möglichst zügig durchzogen werden um die optimale Feuerraumtemperatur schnellstmöglich zu erreichen. Hierbei sind auch auf die richtige Einstellung der Luftzufuhrklappen gemäß Herstellerangaben zu beachten. Eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet, dass die flüchtigen Bestandteile zu Kohlendioxid und Wasserdampf verbrennen können.
Auf diese Weise kann man eine sehr schadstoffarme Verbrennung erreichen, wenn man die für die Feuerstätte zugelassenen Brennstoffe laut Bedienungsanleitung oder Typenschild einsetzt.

(Sangerhausen, Schornsteinfegermeister Thomas Klaube)

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 06.08.2010

OBERRÖBLINGEN/MZ/Steffi Rohland - Oberröblinger Feuerwehrleute proben das Zerlegen von Autos nach Unfällen. Arbeit mit neuen Schneidgeräten geübt

Ihre Ausbildungsstunden zur technischen Hilfeleistung haben 24 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oberröblingen am Mittwochabend in die Firma MAN verlagert. Grund dafür war, sie übten das Zerschneiden von Autos mit neuer Schneidtechnik.
Wehrleiter Heiko Brandl sagte: "Wir bekommen Ende des Jahres vom Landkreis Mansfeld-Südharz ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) zur Verfügung gestellt, das aus dem Konjunkturpaket II finanziert wird. Das Fahrzeug wird mit Rettungssätzen der Firma Holmatro bestückt sein." Aus diesem Grund erfolgt nun die Einweisung und Weiterbildung der Kameradinnen und Kameraden mit diesen Schneid- und Spreizgeräten. Neben Firmenvertretern, die eine ganze Palette dieser Rettungsgeräte präsentierten, übernahm Michael Wichmann von der Freiwilligen Feuerwehr Quellendorf (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) die Ausbildung. Er ist Kreisausbilder für Technische Hilfeleistung und kann aus eigener Erfahrung den Umgang mit diesen Geräten praktisch zeigen.
Den Einsatz der Spreizer und Schneider übten die Kameradinnen und Kameraden an zwei Pkw, die von der Firma Langbein zur Verfügung gestellt wurden. Die Firma MAN konnte zusätzlich ein Lkw-Fahrerhaus bereitstellen. Werkstattmeister Marcel Pohl sagte: "Bevor wir die Fahrerkabine zerschneiden, können die Kameraden daran üben." Nach der theoretischen Einweisung bekam jeder Anwesende die Möglichkeit, das Kuppeln und Spreizen sowie Schneiden zu üben. Feuerwehrmann Patrick Wicht sagte: "Wenn die Geräte erst da sind, heißt es üben, üben, üben." Mit kleiner Hilfestellung durch den Ausbilder lösten die Brüder Christian und Thomas Strauch als Erste die Fahrertür eines der Übungsautos. Der sichere Umgang mit dem technischen Rettungsgerät erleichtert den Feuerwehrleuten nicht nur die Arbeit an den Unfallautos. Er ermöglicht auch das schnellere Befreien der eingeklemmten Personen. In der jüngsten Vergangenheit waren es rund zehn Technische Hilfeleistungen pro Jahr, zu denen die Oberröblinger Feuerwehrleute ausrücken mussten. Durch den zunehmenden Verkehr und der Einsatzbereich auf den Autobahnen A 38 und zukünftig auch der A 71 wird die Tendenz steigend sein. "Wir üben auch lieber dreimal, als dass wir zu einem Ernstfall müssen", sagt Feuerwehrmann Thomas Klaube. Aber gut zu wissen, dass die Einsatzkräfte die Technik beherrschen, wenn es drauf ankommt.

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 17.08.2010

SANGERHAUSEN/MZ/Ronny Krause - Veranstaltung gegen Gewalt und Fremdenhass lockt Jüngere wie Ältere gleichermaßen an.

Inlineskate-Tour im Sangerhäuser Helmepark

"Inlineskaten" - ein Trend aus Amerika, der sich auch hier in Deutschland zahlreicher Anhänger erfreut. Trotz des schlechten Wetters trafen sich am Sonntag zahlreiche Skater im Sangerhäuser Helmepark, um gemeinsam unter dem Motto "Vielfalt tut gut" Rennen zu fahren. Am Start fanden sich sowohl begeisterte Jugendliche als auch hoch motivierte Erwachsene. Die Rennen wurden nach Alter und Geschlecht gestaffelt. Offizieller Start war um 11:30 Uhr. Vom Imbiss "Hans Wurst" fuhren die Teilnehmer in Richtung Technisches Hilfswerk zur Feag, dem Streckenverlauf folgend vorbei an der Stollenmühle und auf die Start-Ziel-Gerade durch das blaue Zieltor der Mitteldeutschen Zeitung. Die Gesamtdistanz betrug laut Veranstalter 1,2 Kilometer, welche jeweils in halb- und ganzstündigen Läufen absolviert wurden. Wer am Ende die meisten Runden bewältigt hatte, ging als Sieger des Rennens hervor und wurde mit einem Pokal geehrt. Organisator und Bronzemedaillengewinner Thomas Klaube aus Oberröblingen freute sich über die gute Resonanz: "Unsere jüngsten Teilnehmer haben sich natürlich ganz besonders über die glänzenden Pokale gefreut. Dies war bereits unsere zweite Inlineskate-Tour in diesem Rahmen. Wir wollen dieses Event auch in den kommenden Jahren veranstalten." Zahlreiche Organisatoren, Helfer und Sponsoren hatten die Veranstaltung erst möglich gemacht. "Ihnen gilt der herzliche Dank aller Teilnehmer", so Klaube. Erfreulich für die Initiatoren: Es gab weder Stürze noch Unfälle, so dass der Erste-Hilfe-Kasten geschlossen bleiben konnte. "Wir freuen uns über Teilnehmer und Zuschauer aus allen Altersklassen. Mit unserem Event unter dem Motto ,Vielfalt tut gut´ wollen wir auf ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft und die Toleranz in Bezug auf unsere Umwelt aufmerksam machen." Zeitpunkt solle auch künftig kurz nach den Sommerferien sein. Viele Teilnehmer und Zuschauer freuen sich schon auf die nächste Tour und sicher bis dahin fleißig.

Sieger und Platzierungen

"Frauen Stundenlauf": 1.Platz Ines Herold und Elgin Eckert, 3. Platz Iris Liebig

"Männer Stundenlauf": 1. Platz Jan - Mark Waletzki, 2. Platz Detlef König, 3. Platz Thomas Klaube

"weibliche Jugend Stundenlauf": 1. Platz Laura Herold, 2. Platz Sarah Daunheimer, 3. Platz Stefanie Vogler

"männliche Jugend Stundenlauf": 1. Platz Vincent Eckert, 2. Platz Matthias Heier, 3. Platz Sebastian Liebig

"Jugend Halbstundenlauf": 1. Platz Johanna Köppe, 2. Platz Katja Kohl, 3. Platz Vreni Schneider, Pia Franke und Per -Laurens Otto

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 14.08.2010

Benefizaktion - Fallschirmlandung auf dem Markt

Viele Gäste verfolgten gespannt die Landung von Klaus Renz mit dem Fallschirm auf dem Markt. Renz ist Weltmeister im Fallschirmspringen.

SANGERHAUSEN/MZ/Ronny Krause - Erstaunen auf dem Markt: Aus rund 1 200 Metern Höhe landeten Freitagvormittag die beiden Fallschirmspringer Klaus Renz und Eberhardt Ebsche punktgenau neben dem historischen Brunnen. Die spektakuläre Aktion war der Auftakt für die "Tour der Hoffnung 2010", mit der Geld für einen guten Zweck gesammelt wird.
Courage, Kampfgeist und Mitgefühl - dies sind einige der Wesenszüge, die wohl jeden der 185 Radfahrer charakterisieren, die daran teilnehmen. Auch in diesem Jahr wollen die Initiatoren der Radtour, die bereits seit 27 Jahren durchgeführt wird, soviel Geld wie möglich für an Leukämie erkrankte Kinder einsammeln. Ziel ist es dabei, vielleicht sogar an die Rekordspendensumme aus dem vergangenen Jahr anknüpfen zu können. Damals waren über 1,3 Millionen zusammengekommen. Wiederholt tragen zahlreiche Prominente und Politiker zu dem Event bei. Unter Leitung der Schirmherrin Petra Behle (Biathlon-Olympiasiegerin und neunfache Weltmeisterin) schwangen sich u.a. die Ex-Biathletin Katrin Apel, Schwimmerin Annika Mehldorn und Bobfahrer Christoph Langen in den Sattel, um auf der 105 Kilometer langen Tagesetappe von Sangerhausen nach Gotha für den guten Zweck zu schwitzen.
Zusammen mit der Entertainerin Géraldine Olivier stimmten die Knirpse aus der Sangerhäuser Kindertagesstätte das selbstkomponierte Lied "Horizont" an, das die Hymne der "Tour der Hoffnung" darstellt. Viele der zahlreich auf dem Markt versammelten Sportler und Zuschauer rückten zusammen, um gemeinsam zu singen und zu schunkeln. Jürgen Grünwald, seit 17 Jahren Moderator der "Tour der Hoffnung", kommentierte: "Wir wollen mit unserer Veranstaltung Begeisterung in der Bevölkerung wecken und zeigen, dass man mit solchen Spendenaktionen eine Menge bewirken kann. Die Gelder werden 1:1, das heißt ohne Verwaltungsgebühren oder Ähnliches an die entsprechenden Institutionen überwiesen. Im Moment sprechen wir von einer Spendensumme um die 500 000 Euro, und unsere Konten sind noch weitere acht Wochen geöffnet."
Auf die Unterstützung aus der eigenen Region war Thomas Klaube aus Oberröblingen besonders stolz: "Ich bin das erste Mal bei der ,Tour der Hoffnung' dabei, habe jedoch im Voraus schon an einer ähnlichen Radtour teilgenommen. Jedoch muss man sagen, dass die mehr als hundert Kilometer lange Strecke auch erst einmal bewältigt werden muss. Für diesen Kraftakt habe ich zusammen mit Axel Richter trainiert. Mein Fahrrad habe ich für die Tour von der MIFA Sangerhausen gestellt bekommen." Johannes Kumpfmüller war extra aus Frankfurt am Main angereist und erklärte: "Ich bin seit 1991 bei dieser Tour dabei. Ich erwarte mir diesmal eine aufgelockerte Stimmung und hoffe, das Wetter bleibt konstant. Für mich ist diese Veranstaltung immer wieder toll, da ich jedes Mal positive Erfahrungen mit nach Hause nehme. Es freut mich zu sehen, dass jeder Einzelne mit ein wenig Engagement so viel Begeisterung auslösen kann und dass durch Aktionen wie diese kranken Kindern geholfen werden kann. Außerdem trifft man hier jedes Jahr Menschen, die man lange Zeit nicht gesehen hat. Gemeinsam diese, zum Teil kräftezehrende Tour bewältigen - das schweißt zusammen."

 

Mansfeld Echo - 28.06.2010

Rock'n Roll im läsernen Saal mit dem neuen E-Klasse Cabriolet beim Autohaus S&G in Sangerhausen am 7. Mai

Die Band King Kreole spielte auf zum Rock´n Roll, wobei die 170 Gäste tanzten und erzählten. Bereits zum 2. Mal lud der Sangerhäuser Schornsteinfgermeister Thomas Klaube Vertreter regionaler Firmen zu einer Business Feat-Party ein und nutzte die ansprechende Ausstellungshalle des Sangerhäuser S&G Betriebes als Veranstaltungsort. Centerleiter Lothar Rohloff und Veranstalter Thomas Klaube hießen zu dieser lockeren Gesprächsrunde, wo man sehen und auch mit der Rosenkönigin Mandy I. gesehen werden wollte, u. a. Staatssekretär Andre Schröder sowie Landrat Dirk Schatz. Am Ende waren alle auf der Suche nach Kontakten, einem schönen Glas Wein vom Weinbauer Lars Reifert und natürlich dem Neuen von Mercedes: das E-Klasse Cabriolet. Sein Anblick faszinierte. Und nicht nur das. Mit AIRSCARF und dem neuen AIRCAP wird jetzt fast jedes Wetter zu Cabriowetter. Für bis zu 4 Insassen, die schnell merken: Wer hier mitfährt, bleibt zwar weitgehend unberührt vom Fahrtwind ­ aber niemals vom E-Klasse Cabriolet selbst.

 

Zeitungsbericht der Mitteldeutschen Zeitung - 19.06.2010

Rosen für den Leipziger Golfpark

Im Golfpark Leipzig sollen ein bis zwei Rosenbeete mit Sangerhäuser Rosen entstehen. Schornsteinfegermeister Thomas Klaube aus Oberröblingen engagiert sich dafür und hat den Kontakt mit dem Golfpark.

 

WIR - Wir im Südharz - 15.05.2010

Rockig ins Wochenende

Sangerhausen/ WIR: Das Mercedes-Benz Autohaus S&G im Sangerhäuser Helmepark stellte diesmal die Location für die Business feat - Party.

Nun mehr zum zweiten Mal initiierte der Sangerhäuser Unternehmer Thomas Klaube am Abend des 7. Mai, diesmal im gläsernen Saal des S&G Autohauses, die Party Business feat. Über 170 Gäste erlebten einen lockeren Abend mit angenehmen und angeregten Gesprächen sowie mit Musik der Rock´n´Roll-Band »King Kreole.«
Sowohl der Centerleiter des S&G Autohauses Lothar Rohloff als auch Thomas Klaube wiesen in ihren Begrüßungsworten auf die Bedeutung der Veranstaltung hin. In den Räumen des Autohauses trafen sich neue und bekannte Gesichter, und genau dies ist der Gedanke der Party. Sich selbst den Ruß von den Händen gewaschen, lud der Glücksbringer Thomas Klaube die Gäste ein, um sich in lockerer Atmosphäre zum Ausklang der Woche kennenzulernen. »Hier sind Unternehmer aus allen Bereichen vertreten. Alle zusammen können gemeinsam profitieren«, so Klaube. Um für wirtschaftliche Bündnisse Ansätze zu schmieden sind Gespräche notwendig. Und warum dies nicht in Zeiten einer dynamischen und stressigen Zeit mal mit Musik und gutem Ambiente etwas lockerer angehen?
Im Laufe des Abends blieben auch die Sohlen nicht kalt und es wurde zum Rock´n´Roll der Band »King Kreole« bis in die frühen Morgenstunden getanzt.

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 19.01.2010


TREFFEN "Circle 38" spricht über "Energie in Bewegung"

SANGERHAUSEN/MZ - Der Wirtschaftsförderungskreis "Circle 38" lädt zu seinem ersten
Treffen am Mittwoch, 20. Januar, 18.30 Uhr, ins Ford-Autohaus Einicke, Weinbergstraße 10 in
Sangerhausen ein. Das Motto des Abends lautet "Energie in Bewegung", so Organisator Thomas
Klaube. Eingeladen sind über 100 Personen aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Medizin, die im Umfeld
der A 38 leben und arbeiten. Moderiert wird der Abend von Peter Schulze. Unter anderem stellte Jacqueline Trebeck einheimische
Mode vor, die Malerin Anita Wolff aus Naumburg wird ihre Arbeiten präsentieren und die Winzerfamilie Reifert informierte über den Weinanbau am Geiseltalsee.

 

Bürgerportrait Sachsen Anhalt - 2010
Ein Schornsteinfegermeister der Vielfalt

Er tanzt im besten Sinne des Wortes auf jeder Hochzeit. Überaus engagiert, verleiht er Dingen Nachhaltigkeit, setzt alles daran, dass die Bewohner ihrer Region treu bleiben, Arbeit finden und auch die Freizeit sinnvoll gestalten können. Geboren wurde Thomas Klaube am 26.06.1980 in Sangerhausen. Er besuchte das Gymnasium, machte den erweiterten Realschulabschluss, widmete sich seiner Ausbildung zum Schornsteinfeger und konnte selbige aufgrund guter Ergebnisse vorzeitig beenden. Bei regionalen Ausscheiden wurde er Kammer- und Landessieger in seinem Handwerk, beim Bundesausscheid belegte er Platz 5. Natürlich folgte das Meisterstudium, begleitet von zahllosen berufsspezifischen Weiterbildungen. Neben einem Sprachkurs an der australischen James Cook University Townsville ist besonders sein gesellschaftliches Engagement hervorhebenswert. Seit 1990 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, agierte er von 2000 bis 2005 als Jugendwart sowie heute als Schulungsleiter. Dem Sport zugetan, geht’s im Sommer aufs Fahrrad, des Winters auf die Ski, und so ist der Mann der Vielfalt auch im Ski- und Freizeitverein aktiv. Wie er selber von sich behauptet, ist er nicht totzukriegen, hat immer ein Lächeln im Gesicht und strotzt nur so vor Motivation. Besonders glücklich macht es ihn, wenn die Menschen zurücklächeln, und dafür tut er einiges. Spektakulär war u. a. seine Aktion, mindestens einen Arbeitsplatz zu schaffen. Noch jung an Jahren, ist ihm dies schon gelungen. Kurzerhand kaufte der wendige Schornsteinfeger einen „Polarexpress“ – ein Fahrzeug für mobilen Eisverkauf – schrieb die Stelle aus und seither sorgt eine fröhliche Verkäuferin für kühle Köstlichkeiten im Umland. Für Aufsehen sorgt er seit 2007 als Organisator der jährlich stattfindenden Bildungsmesse. Die Presse kam nicht an ihm vorbei, und selbst Landrat Dirk Schatz brachte zum Ausdruck, dass nicht zuletzt dank Herrn Klaube die Qualität der Messe enorm gestiegen ist. Und schon ist ein Mann der Tat erfüllt von neuen Projekten. Auf seine Initiative geht die 1. Afterwork-Party zurück. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Verwaltung und Medizin konnten neben jedem, der sich interessiert zeigte, nach langen Arbeitstagen entspannen und sich einen würdigen Einstieg ins Wochenende verschaffen. Untermalt von riesigem Showprogramm, unterhielt die einheimische Band „MISTER SUSHI“, und wieder einmal stellte der Schornsteinfegermeister seine Vielfalt unter Beweis.

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 13.11.2009

ARBEITSMARKT Rückläufige Schülerzahlen erschweren die Suche nach Bewerbern.
Ausbildungsmesse in der Mammuthalle gut besucht

SANGERHAUSEN/MZ/Helga Koch -
Andrang in der Sangerhäuser Mammuthalle: Hunderte Jugendliche aus Sekundarschulen in Mansfeld-Südharz haben gestern die erste zentrale Ausbildungsmesse des Landkreises besucht. 42 Firmen aus der Region stellen auch am heutigen Tag nochmals ihre Ausbildungsberufe vor. Die Messe wurde durch die bisher einzeln agierenden Kräfte, dem Regionalen Ingenieurpool aus der Lutherstadt Eisleben und dem Schornsteinfegermeister Thomas Klaube aus Sangerhausen mit Unterstützung der Agentur für Arbeit organisiert.
Vorbei die Zeiten, als es viele Bewerber und zu wenig Lehrstellen gab. Neuerdings fällt es den Betrieben immer schwerer, passende Bewerber zu finden. "Das geeignete
"Die Zahl der Bewerber geht zurück, aber noch mehr die Qualität."
Diana Leseberg
S & G Automobilgesellschaft
Potential fehlt", sagt Marion Elstner von der Sangerhäuser Stadtverwaltung. Wer sich um eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bewirbt, müsse einen guten erweiterten Realschulabschluss vorweisen, Allgemeinwissen und Kenntnisse über die Stadt Sangerhausen haben.
Bei der S & G Automobilgesellschaft, die eine Niederlassung in Eisleben hat, ist in diesem Jahr eine Lehrstelle zum Automobilkaufmann unbesetzt geblieben. "Die Zahl der Bewerber geht zurück, aber noch mehr die Qualität", beobachtet Diana Leseberg, seit 15 Jahren im Unternehmen für die Ausbildung verantwortlich. "Niemand will mehr Koch werden", stellt Siegfried Schwarz von der Volksküche fest. Bei der Firma Schäfer´s in Teutschenthal gibt es "noch sehr gute Bewerberzahlen", so Ausbilderin Claudia Wilk. "Das sind jetzt weniger Real- und mehr Hauptschüler, teils aber mit gutem Abschluss. Bei uns haben sie eine Chance." Interesse am Agrarbereich verzeichnet Ines Okunowski vom Landesbauernverband: "Wer sich bewirbt, braucht auf jeden Fall einen Schulabschluss und gute Noten." Bewerber müssten interessiert und handwerklich geschickt sein, eigenverantwortlich arbeiten, mit Computern und modernen Maschinen umgehen können.
Die Ausbildungsmesse, erläutert Frank Höhle von der Sangerhäuser Arbeitsagentur, soll den Schülern bei der Berufsorientierung helfen: indem Achtklässler die Anforderungen der Arbeitgeber kennen lernen, Neuntklässler geeignete Angebote für sich finden und Zehntklässler sich aktiv bewerben.
Um die Schüler zu unterstützen, erhielten sie einen mehrseitigen Fragebogen. Den galt es teils schon vorher auszufüllen: über die ausstellenden Branchen, Berufsfelder , persönlichen Interessen, den Wunschberuf und Alternativen. Außerdem sollten die Jugendlichen Arbeitsorte und körperliche Voraussetzungen erkunden, sich über die geforderten Fähigkeiten, Kenntnisse und wichtige Schulfächer informieren und zum Beispiel auch den gewünschten Schulabschluss notieren. Und im Nachhinein abwägen, wie realistisch ihr Wunsch ist und welche Berufe noch in Frage kämen.
Gezielt informierten sich die Neuntklässler der Sangerhäuser Pestalozzischule, die sich mit Awo-Schulsozialarbeiterin Ute Engel und Berufsberater Gerald Krock auf den Messebesuch vorbereitet hatten. David Bolz will Berufssoldat werden, Kevin Hentsche Tierpfleger, Wassili Hartmann Landwirtschaftsmechaniker und Kevin Lachmund Maler und Lackierer oder notfalls auch Maurer.
Noch nicht ganz schlüssig sind sich Stephanie Brehme und Carolin Wollschläger, Zehntklässler der KGS Benndorf. Stephanie schwankt zwischen Bankkauffrau und Mediengestalterin. Carolin hat sich seit langem ihre Zukunft als Erzieherin vorgestellt; nun grübelt sie, ob sie vielleicht Krankenschwester werden sollte. Für beide steht aber eins fest: Sie wollen ihre Bewerbung unbedingt mit einem erweiterten Realschulabschluss "untermauern".

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 11.08.2009

AKTION Mit Sport ein Achtungszeichen für mehr Vielfalt gesetzt. Startschuss auch im Internet.
Alle Generationen auf Skatertour

SANGERHAUSEN/MZ/SRO - Die erste Inlineskatertour im Helmepark Sangerhausen, eine Aktion des Programms "Vielfalt tut gut" Jugend für Vielfalt, Demokratie und Toleranz, war ein generationsübergreifender Erfolg. Begeisterte Inlineskater von acht bis 67 Jahren gingen am Sonntagnachmittag zu einem Halbstunden- bzw. Stundenlauf an den Start am Hagebaumarkt. Den 48 gemeldeten Vereins-und Freizeitsportlern hatten sich noch zahlreiche begeisterte Skater angeschlossen, die an diesem Tag einfach so mitfahren wollten.

"Es ist anstrengend, weil man immer noch jemanden vor sich hat, den man überholen möchte."

Erika Kuhnt (63)

Skaterin

Mit einer beeindruckenden Leistung von 18 350 Metern im Stundenlauf, warb Erika Kuhnt (63) aus Sangerhausen für das Inlineskaten. Außerdem ließ sie eine Unterschriftenliste herumgehen für die Kennzeichnung ihrer "Lieblingsstrecke" von Martinsrieth nach Brücken als Inlineskatertour. "Wir wollen ja nichts einschränken, sondern nur darauf hinweisen, dass auf dieser Strecke neben Fahrradfahrern auch Inlineskater unterwegs sind", sagte sie. Zu ihrem Lauf sagte sie schmunzelnd: "Es ist so furchtbar anstrengend, weil man immer noch jemanden vor sich hat, den man dann überholen möchte."

Im Teilnehmerfeld waren auch Marianne und Eckhard Wolfram aus Sangerhausen. "Es ist schön, dass sich ein Organisator für eine solche Veranstaltung gefunden hat", sagte Frau Wolfram. Das Ehepaar ist erst im Mai dieses Jahres über das Schlittschuhlaufen zum Inlinerfahren gekommen. Ältester Teilnehmer auf der Strecke war Sigurd Wozilka aus Sangerhausen. Der 67-Jährige schaffte im Stundenlauf 15 600 Meter. Als eine der Jüngsten beteiligte sich die achtjährige Laura-Marie Hesse aus Hamma am Wettbewerb. Nach einer halben Stunde hatte sie 2 850 Meter geschafft. "Es wäre bestimmt mehr geworden, wenn ich nicht so gebremst hätte", sagt Vater Rainer Hesse, der erstmals auf Inlinern stand. "Aber es hat sehr viel Spaß gemacht." Das sagte auch Claudia Meyer aus Sangerhausen, die beim Halbstundenlauf sieben mal die 1 200 Meter lange Strecke fuhr und ihren Geburtstagstisch mit einer Urkunde für den ersten Platz in ihrer Altersklasse schmücken konnte. Bei den Kindern gewann Sophie Rohland den Pokal über dieselbe Distanz. Jens-Uwe Krebs, der in einer halben Stunde 14 000 Meter rollte, lobte die Veranstalter. Der Sportler vom TSC Erfurt sagte: "Wenn der Termin im nächsten Jahr rechtzeitig bekannt wird, bringe ich weitere Sportler mit." Schon am Vormittag hatte der Wippraer Verein die Gelegenheit genutzt und offene Vereinsmeisterschaften durchgeführt. "Da wir in Wippra keine richtige Skaterbahn haben, nutzen wir das Gewerbegebiet öfter für Wettkämpfe", sagte Vereinschef Andreas Herold. "Mit dem Verlauf des ersten Stundenlaufes sind wir sehr zufrieden. Vielleicht kommen im nächsten Jahr noch mehr Teilnehmer und Publikum."

Die Idee dazu hatte Thomas Klaube aus Oberröblingen. Die praktische Unterstützung fand er im Inlineteam des Vereins für Ski-und Freizeitsport Wippra.

Vor dem Start erhielt Thomas Klaube vom Vertreter des Oberbürgermeisters, Udo Michael, ein T-Shirt mit der Aufschrift "Sport bewegt Sangerhausen", einer Aktion, die ab dieser Woche für Sangerhausen auch im Internet gestartet wird.

Abgerundet wurde das sportliche Programm durch verschiedene Informationsstände und ein Konzert der Gruppe "Traumpiloten".

Mehr im Internet:

www.sportbewegt.sangerhausen.de

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 07.08.2009

Mit Inlinern durch den Helmepark

SANGERHAUSEN/MZ - Am Sonntag startet die erste Inlineskatertour im Sangerhäuser Helmepark unter dem Motto "Vielfalt tut gut". Wie Mitorganisator Thomas Klaube informiert, steigt der erste Wettkampf ab 13.15 Uhr. Ab 14.15 Uhr ist die Strecke für jedermann befahrbar. Um 15 Uhr erfolgt der Startschuss zum Halb- bzw. Stundenlauf. Gegen 16.30 Uhr finden die Siegerehrungen statt. Und dann gibt es etwas auf die Ohren: Ab 17 Uhr spielen "Die Traumpiloten", das Konzert dauert bis gegen 20 Uhr.

Am Sonntag wird auf dem Hagebauparkplatz auch der Karriere-Truck der Bundeswehr aus Leipzig mit am Start sein. "Es ist ein Projekt der Jugend- und Sozialhilfe, welches durch das Programm "Vielfalt tut gut" Jugend für Vielfalt, Demokratie und Toleranz und regionale Sponsoren finanziert wird", so Klaube. "Dabei geht es aber nicht nur um die Jugend, ansprechen möchte ich damit die breite Masse von Jung bis Alt." Dafür hat sich Thomas Klaube auch jede Menge Sponsoren und Unterstützer gesucht, die am Sonntag mit vor Ort sein werden.

"Mit dieser unkommerziellen Veranstaltung möchte ich die Toleranz unter den Mitmenschen fördern, ein friedliches zusammen Leben stärken. Dabei unterstützen mich auch die Bildungsträger der Region, hervorzuheben sind das Geschwister-Scholl-Gymnasium und die Kreisvolkshochschule in Sangerhausen", informiert der Organisator.

Mehr darüber erfährt man auch im Internet unter www.vielfalt-tut-gut.de

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 06.07.2009

Sportliche Aktion unter dem Motto "Vielfalt tut gut" ist am 9. August in Sangerhausen geplant.
Mit den Inlineskatern geht´s durch den Helmepark

SANGERHAUSEN/MZ/BL - Unter dem Motto "Vielfalt tut Gut" wird am 9. August eine Inlineskatertour im Helmepark von Sangerhausen durchgeführt. Wie Organisator Thomas Klaube informiert, sind im Gewerbegebiet an diesem Tag ab 13 Uhr die Straßen der Fahrstrecke für den Straßenverkehr gesperrt. Ab 14 Uhr wird die Piste frei gegeben für die Skaterrunde, zwischen 14.30 und 15 Uhr erfolgt der Startschuss für einen Stundenlauf.

Während die Skater auf der Strecke sind, sind auch auf dem Festplatz vor dem Hagebaumarkt einige Aktivitäten geplant. "Hier erarbeiten wir gerade ein Konzept aus Musik, Showeinlagen", so Klaube, der Firmen zudem anbietet, sich dort zu präsentieren.

Ab etwa 16.30 Uhr an diesem Tag gibt es ein mehrstündiges Abschlusskonzert als Höhepunkt des gemeinschaftlichen sportlichen Bewegens. Unterstützend bei dieser Aktion seien bereits der Hagebaumarkt Sangerhausen, die Volkshochschule, der Landkreis, die Stadtverwaltung und der Kreissportbund. "Wir wollen im öffentlichen Raum keine Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus - insbesondere keinen zunehmenden Rechtsextremismus. Es soll mehr die körperliche Fitness und Gesundheit, kulturelle Vielfalt und die Ablehnung jeglicher Form von Gewalt in der Region gestärkt werden", so Klaube zur Idee für diesen Tag.

Um dies zu erreichen, wolle man sich in der Gemeinschaft für die Menschen der Region engagieren. "Durch die öffentlichkeitswirksame Sportveranstaltung wollen wir ein friedliches Miteinander stärken, aktiv die Krankheitsvorsorge vorantreiben und Toleranz fördern", sagt er weiter.

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 11.05.2009 (von Steffi Roland)

Menschen der Region bei guter Musik im Dialog für die Zukunft.
Zwanglose Party nach der Arbeit

SANGERHAUSEN/MZ. - Das hätte Einar Schleef gefallen: Umrahmt von seinem Stadtplan fand am Freitag im Saal des Unison-Hauses in Sangerhausen die erste "After-Work-Party" der Region statt. Die Idee zur Party nach der Arbeit hatte Thomas Klaube, Schornsteinfegermeister aus Oberröblingen.

Nachdem schon ein Drittel des Jahres um sei, wolle er den Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik die Gelegenheit zum zwanglosen Gedankenaustausch geben. Den musikalischen i-Punkt des Abends setzte die einheimische Band "Mister Sushi". Allerdings unterhielt auch die Nachwuchsband "4Example" aus Allstedt das Publikum. "Mein Kopf sprudelt ständig vor neuen Ideen", so Klaube. Dabei hat er ein ganz pragmatisches Ziel vor den Augen: "Ich liebe meine Stadt. Und ich will auch in 30 Jahren hier noch Schornsteine fegen." Dafür hat er schon die Bildungsmesse für Schulabgänger aus der Taufe gehoben. Nun soll aus seiner Sicht auch die Kultur in Sangerhausen nicht zu kurz kommen. Die Getränkelieferanten waren an diesem Abend gleich mit zwei Majestäten präsent, der Brunnenkönigin aus Bad Lauchstädt, Steffi Gallinski, und die erst neu ins Amt gewählten Geiseltaler Weinprinzessin, Sandra Jakob. Auch Grenzen und weite Entfernungen hatten den Organisator nicht abgeschreckt: Die Cocktails mixte an diesem Abend Steven Nikisch, der seinem langjährigen Kumpel die Teilnahme aus dem Krisengebiet Afghanistan zusagte, wo er gerade im Einsatz war. Wie bei dem Unternehmer Steffen Rüdiger, war es die Neugier, welche die vielen Gäste anlockte und offensichtlich leicht miteinander ins Gespräch kommen ließ. Schornsteinfegermeister Martin Fehn zollte seinem ehemaligen Lehrling großes Lob: "Das ist die erste Veranstaltung dieser Art hier in der Region und wie man sieht, es scheint zu funktionieren."

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 25.01.2009 (von Steffi Roland)
Auch der Kampf um gute Absolventen hat begonnen

Großer Andrang bei der dritten Auflage: 30 Aussteller beraten Schulabgänger

SANGERHAUSEN/MZ. Die Ausbildungsmesse hat sich zu einem festen Punkt im Terminkalender junger Leute etabliert. In diesem Jahr fand die Messe in der Berufsbildenden Schule in Sangerhausen statt.
Nicht nur die Jugendlichen begeben sich auf die Suche nach einer Lehrstelle, auch die Firmen ringen um die Gunst der besten Absolventen. Aussteller und Organisator zogen nach der Veranstaltung eine positive Bilanz. 30 Aussteller zeigten den rund 500 Besuchern, dass es Perspektiven in der Region gibt.
So zollte Schirmherr Innenminister Holger Hövelmann dem Organisator Respekt. Er sagte: "Es gibt auch in der Heimatregion Berufsperspektiven für junge Leute aus Sachsen-Anhalt. Dies aufzuzeigen ist mit der dritten Ausbildungsmesse eindrucksvoll gelungen." Auch Landrat Dirk Schatz (CDU) dankte den engagierten jungen Leuten um Thomas Klaube, Tim Lingesleben und Katharina Ruschke. "Die Qualität der Ausbildungsmesse ist besser geworden", sagte Katrin Kainz, Gruppenleiterin Personal und Ausbildungsleiterin bei der Sparkasse Mansfeld-Südharz. Sie und Jana Karich, Azubi zur Bankkauffrau im 2. Lehrjahr, standen den Besuchern Rede und Antwort. "Wir haben in diesem Jahr mehr Gespräche geführt. Es kamen auch mehr Jugendliche, die sich informieren wollten und nicht nur die Eltern."
René Brodmann, Geschäftsführer der Kasanit Stahl- und Metallbau GmbH aus Sangerhausen war ebenfalls positiv überrascht. "Ich bin zum ersten Mal dabei und eigentlich ganz unbeschwert an die Sache rangegangen. Über die Resonanz bin ich erstaunt." Er hat sich vorgenommen, jedes Jahr einen Konstruktionsmechaniker einzustellen. Allerdings verlangt er bei seinen Bewerbern einen guten Realschulabschluss. "Ich denke, in den persönlichen Gesprächen konnte ich auch einige falsche Vorstellungen zum Beruf richtig stellen", sagte Brodmann.
"Der Kampf um gute Absolventen hat schon begonnen", sagte Walter Rösler, Chef des Supermarktes "Kaufland" in Sangerhausen. "Es ist wichtig, den Jugendlichen die Augen zu öffnen, damit sie in der Leistungsgesellschaft bestehen zu können."
Neben den Firmen stellten sich mehrere Bildungsträger und in den eigenen Räumen natürlich auch die Berufsbildenden Schulen (BBS) Mansfeld-Südharz vor. Wie praxisnah die Berufsschüler auf die Arbeitswelt vorbereitet werden, kann auch am Montag beim Tag der offenen Tür der "Schülerfirma" der Gestaltungstechnischen Assistenten in der Berufsschule der Lutherstadt Eisleben erlebt werden. Dazu lud Berufsschullehrer Frank Wengemuth bereits am Samstag die zahlreichen Interessenten am Stand der BBS ein.
Christin Müller (16) aus Hübitz informierte sich in vielerlei Richtungen. "Ich hatte zwar schon mal ein Praktikum beim Zahnarzt durchgeführt, aber mein Traumberuf wäre es sicher nicht", weiß sie jetzt schon. Nun informierte sie sich am Stand der Polizei und der Barmer Krankenkasse, sowie der Mitteldeutschen Zeitung über Ausbildungsmöglichkeiten. Am MZ-Stand berichtete ihr Christian Voigt aus Eisleben über seine Ausbildung zum Medienkaufmann im Verlag. "Das ist schon eine interessante Sache, wenn nach der Ausbildung auch eine Übernahme erfolgen kann", meinte Christin Müller.
In einem Bus präsentierte der Verein Integration, Beschäftigung und Soziales (IBS) das im Rahmen des Modellprojekts "Demographischer Wandel" geplante Projekt "jugend.innovations.zentrum". Dabei werden Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse in vier Interessengemeinschaften praxisnah auf das Berufsleben vorbereitet. "Unser Ziel ist es, Schüler und Firmen zusammenzubringen", sagte Projektkoordinator Andreas Blümner. "Dafür haben wir mit Firmen Fördervereinbarungen abgeschlossen." Der Verein wird sich in den Schulen extra vorstellen.

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 19.03.2007

Ausbildungsmesse in Sangerhausen, Berufschancen im Mittelpunkt

Sangerhausen/MZ/. Die 17-jährige Miriam Marche gehört zum Abiturjahrgang, der nach zwölf Schuljahren das Gymnasium verlässt. Ihr Wunsch ist es, Grundschullehrerin zu werden. Ob er in Erfüllung gehen kann, oder sie sich umorientieren muss, wollten sie und ihr Vater am Samstag bei der Ausbildungsmesse im Europa-Rosarium herausfinden.

"Jeder Jugendliche muss bei sich selbst anfangen, die Schulzeit zu nutzen" - Dieter Wrobel

Als erfahrener Pädagoge kam er zu dem Schluss, dass ". Es könne nicht sein, dass Handwerker vergeblich nach Lehrlingen suchen, weil bei den Schulabgängern elementare Bildungsmängel vorliegen, es sogar Abbrecher in Traumjobs gibt oder die Jugendlichen eben "keinen Bock" auf Arbeit haben. In diesem Zusammenhang ließ Wrobel nur anklingen, dass sich Schüler heutzutage schämen, gute Leistungen zu bringen, weil sie sonst gemobbt werden. Das brachte Martin Marche in der Diskussion auf den Punkt: "Was fehlt ist eine Aufbruchstimmung im Land." Vorbildwirkung hat da der Sangerhäuser Thomas Klaube, der als Schornsteinfegermeister seine Chance im Handwerk sieht. Von den Bemühungen, mit Hilfe von "Ausbildungspaketen" die Lehrstellensituation zu verbessern, referierten Ulrich Cramer vom Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt und Regierungsdirektor Andreas Kepper vom Bundeswirtschaftsministerium. Vertreter von elf Betrieben, Ausbildungseinrichtungen sowie regionalen Institutionen standen den Messebesuchern Rede und Antwort. Am Stand des Café "Bück Dich" wurde sogar eine Ausbildungsstelle angeboten.

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 07.03.2007

Messe im Europa-Rosarium zu Ausbildungsperspektiven in der Region
Berufschancen im Südharz

Sangerhausen/MZ. Thomas Klaube ist 26 Jahre jung und Schornsteinfegermeister. Zurzeit arbeitet er in einem Ingenieurbüro. Irgendwann möchte der Oberröblinger auch einen eigenen Kehrbezirk haben. Und zwar nicht irgendwo, sondern in seiner Heimat. "Wenn aber die jungen Leute alle abwandern, kann ich perspektivisch hier auch kein Geld verdienen", bringt Klaube seine Motivation auf den Punkt, sich für die Jugend zu engagieren. Es treibt den 26-Jährigen um und an am 17. März im Europa-Rosarium eine Ausbildungsmesse zu organisieren, auf der es um die Ausbildungschancen in der Region geht und darum, Kontaktmöglichkeiten zwischen Firmen und Jugendlichen herzustellen.

"Ich will in der Region für die Menschen der Region etwas tun"

"Es geht vor allem um den Abbau von Informationsdefiziten. Wir versuchen den Dialog zwischen Firmen und künftigen Auszubildenden herzustellen", so Klaube

Es werden 11 Firmen und Institutionen der Region über ihre Lehrstellen informieren.

 

Zeitungsbericht der Mitteldeutschen Zeitung - 09.05.2005

Schornsteinfeger kauft ein " Eisauto

Polarexpress: Neuen Arbeitsplatz geschaffen.

"Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein", sagt der 24-Jährige Thomas Klaube. "Aber ich bin der Meinung jeder neue Arbeitsplatz zählt. Ich will, dass die Leute in der Region bleiben", geht der Oberröblinger auf sein Motiv ein. So hat er seine Idee, mindestens einen Arbeitsplatz zu schaffen, bereits in die Tat umgesetzt. Er kaufte nämlich einen "Polarexpress". Das ist ein Fahrzeug, das für den mobilen Verkauf von Eis genutzt werden kann. Er schrieb die neue Arbeitsstelle aus. "Zwölf Bewerbungen gingen ein" berichtet er. Seit Anfang Mai ist nun die 46-jährige Frau Nowack auf Tour. Sie düst jetzt als Eisverkäuferin mit den Polarexpress übers Land und sorgt für Erfrischendes. Thomas Klaube steigt derweil den leuten weiter aufs Dach, um dafür zu sorgen, das der Schornstein raucht und die Emissionswerte stimmen.


Zeitungsbericht der Mitteldeutschen Zeitung

Bester Lehrling

Als Zielprämie Opas Zylinder - 05.01.2001

Per Videotext zum Stellenangebot-Thomas Klaube: Gut sein allein reicht heute nicht

Oberröblingen/MZ/sro. Das Zappen im Videotext brachte Thomas Klaube auf die Seite der Stellenangebote. Da suchte ein Bezirksschornsteinfeger aus Sangerhausen einen Lehrling. Voraussetzung: gute Zensuren. „Wieso braucht man als Schornsteinfeger gute Zensuren? "fragte er etwas ungläubig seine Eltern. Und noch bevor diese so richtig den Gedankengang ihres Sohnes nachvollziehen konnten, war der schon beim Arbeitsamt und holte sich die notwendigen Informationen. Der „saubere Büroberuf", in dem er noch sein schulisches Praktikum absolviert hatte, wurde ab sofort ad acta gelegt und die Bewerbung für den „schwarzen" Beruf angefertigt.

„Natürlich war es beim ersten Mal ganz schön wacklig."

THOMAS KLAUBE SCHORNSTEINFEGERLEHRLING


Die Oma stellte auch gleich eine Zielprämie: „Wenn du die Prüfung schaffst, kriegst du Opas guten Zylinder." Den ist sie mittlerweile los. „Etwas skeptischer waren die Eltern", erinnert sich Thomas an die Bewerbungszeit. Besonders die Mutter hatte Angst, wenn ihr im Dorf wieder einmal zugetragen wurde: „Dein Jüngster stand wieder auf dem Dach." „Natürlich war es beim ersten Mal ganz schön wacklig", gibt Thomas offen zu. „Und wenn es im Herbst stürmisch war, wurde ich des Öfteren gefragt ob ich nicht lieber einen Bleisack umhängen wollte." Das Arbeitsbild des Schornsteinfegers geht aber immer mehr vom schwarzen Beruf weg. Die Umstellung auf andere Energieträger bringt auch eine Veränderung der Arbeit des Schornsteinfegers mit sich. Die körperlich schwere Arbeit, das Kehren und Reinigen der Schornsteine, tritt immer mehr in den Hintergrund, gleichzeitig gewinnen Emissionsmessungen und Überprüfüngen an modernen Feuerungsanlagen an Bedeutung. Die fachmännische Kundenberatung wird immer mehr gefragt. Diese neue Vielseitigkeit kommt dem jungen Mann entgegen. Die gewählte Ausbildung wurde für Thomas Klaube zur Berufung. Er denkt gern an die Lehrzeit bei Bezirksschornsteinfeger Martin Fehn und dessen Gesellen Steffen Juszczyk (»Juschi") zurück.

Fehn hat noch immer die Ausbildungsmappe seines ersten Lehrlings im Regal stehen und zeigt sie auch mit Ausbilderstolz. Ein halbes Jahr früher als seine Mitlehrlinge konnte Thomas Klaube auslernen. Das gab ihm einen kleinen Vorsprung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. „Gut sein reicht heutzutage allein nicht," musste er bald feststellen. Im Sangerhäuser Einzugsbereich haben die Meister seines Fachs alle einen Gesellen. Die Strukturen der festgelegten Kehrbezirke machen Ausnahmen nicht möglich. Hinzu kommt, dass durch Abriss leerstehender Wohnblocks dem Berufsstand förmlich die Grundlage entzogen wird. Das Suchen war letztendlich doch erfolgreich. Einen befristeten Arbeitsvertrag bekam er bei einem Meister im Saalkreis, weil dessen Geselle den Wehrdienst absolviert.Thomas Klaube hat sich statt dessen für den Ersatzdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberröblingen entschieden. Hier engagiet er sich seit frühster Jugend. Weiterbildung steht dort für ihn immer auf der Tagesordnung, denn als zuständiger Jugendwart ist er für die Ausbildung des Nachwuchses zuständig. Auch die Kinder von Meister Fehn und die von dessen Gesellen „Juschi" verdienen sich unter seiner Anleitung die ersten Feuerwehrsporen. Inzwischen zog etwas Ruhe ein in Thomas Klaubes Berufsleben. Denn die Wochen nach der Freisprechung waren für ihn mit Terminen gefüllt. Nachdem er Landessieger in Sachsen-Anhalt geworden war, ging es zum Bundesausscheid nach Branden-burg.

Als bester Ostdeutscher belegte er den fünften Platz. Dafür gab es zur Innungsversammlung auch noch eine Auszeichnung. Und so wünscht man den jungen Mann das Glück, welches das Volk automatisch mit dem „schwarzen Mann auf dem Dach" verbindet

 

Zeitungsbericht der Deutschen Handwerkszeitung

 

"DHZ"-Gespräch: Mit dein Landesberufsbildungswart des LIV Schornsteinfeger

Die „schwarzen Männer" ein „Völkchen" für sich

Das Handwerk des Schornsteinfegers verbindet man mit Männern in schwarzer Kleidung, einen
Besen über der Schulter und rußverschmutztem Gesicht. Längst
hat sich all das geändert. Dariiber unterhielt sich die "DHZ" mit
Siegfried Hampe, dem Landesberufsbildungswart des LIV der
Schornsteinfeger.

"DHZ": Zu DDR-Zeiten war der
Schornsteinfegerberuf keine lukrative Tätigkeit, es wurde fast ausschließlich mit Kohle gefeuert. Es war eine schwere, rußige Arbeit, die schlecht entlohnt wurde.


Siegfried Hampe: Das ist richtig.
Nach der Wende war der Nachholbedarf groß, es gab einen richtigen Boom auf unseren Beruf. Es gibt im Land Sachsen-Anhalt 280 Kehrbezirke und alle Bzirksschornsteinfegermeister (BSFM) sind in den Innungen Halle, Magdeburg und Altmark organisiert.

"‘DHZ": Diese Mitgliedschaft ist im Gegensatz zu anderen Gewerken sehr hoch. Hat das Gründe?


Siegfried Hampe: Durch die Mitgliedschaft in den Innungen wird jeder Kollege stets auf dem neuesten Wissensstand gehalten, es werden ständig Schulungsmaßnahmen durchgeführt. Dadurch, dass der BSFM als beliehener Unternehmer des Staates vom Regierungspräsidium seinen Kehrbezirk zugewiesen bekommt, den er aus Gründen der Rechts- und Brandsicherheit eigen-verantwortlich bearbeiten muss, gibt es für ihn keinen Konkurrenzkampf. Selbstverständlich hat er seine Dienstleistung mit handwerklichem Geschick im Interesse seiner Kundschaft auszuführen.


"DHZ": Unter den 21 Lehrlingen des Landes sind auch zwei Mädchen. Ist der Beruf nicht zu schwer für weibliche Schornsteinfeger?

Siegfried Hampe: Da sich die Tätigkeiten des Schornsteinfegers grundlegend geändert haben und die schweren Arbeiten, das Kehren und Reinigen von Kohleschornsteinen und -feuerstätten in den Hintergrund getreten sind, gleichzeitig Messungen und Überprüfungen an modernen Feuerungsanlagen immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist der Beruf für weibliche Lehrlinge sehr interessant geworden.


"DHZ": Welche Ansprüche werden an einen Schornsteinfegerlehring gestellt?


Siegfried Hampe: Die Bewerber müssen ein gutes Zeugnis haben und gesund sein. Und wer dann noch zu den Besten gehören will, muss seine Gesellenprüfung mindestens mit der Note zwei abschließen. Thomas Klaube aus Oberröblingen und Roland Wegner aus Tangermünde waren die Besten in diesem Jahr, konnten vorzeitig auslernen und wurden Kammersieger im Praktischen Leistungswettbewerb ( PLW ). Der Landessieger wurde Anfang Oktober in Großkugel bei Halle ermittelt. Die Verkaufsniederlassung von VIESSMANN hatte uns freundlicherweise ihre Räume und Feuerstätten zur Verfügung gestellt.


"DHZ": Beim PLW mussten fünf Themenbereiche bearbeitet werden.
Siegfried Hampe: Aufgaben waren: 1. Emissionsmessung an einer Ölheizung, 2. Abgaswegeprüfung und Kohlenmonoxidmessung an Gasfeuerstätten und Versorgung der Feuerstätten mit Verbrennungsluft. 3. Mängelbearbeitung und Lesen einer Bauzeichnung, 4. moderne Schornsteinbaustoffe und -systeme. 5. Kundengespräch. Es lief bei beiden gut, aber ei-ner konnte nur der Sieger im Land sein. Die Prüfungskommission hat sich nach Punkten für Thomas Klaube entschieden. Er wird im November in Brandenburg beim Bundesausscheid dabei sein.

 

Zeitungsbericht der Schornsteinfegerzeitung

 

Praktischer Leisttingswettbewerbder Handwerksjugend 2000

Bundesentscheidung im Schornsteinfegerhandwerk

Am praktischen Leistungswettbewerb (PLW) der Handwerksjugend im Schornsteinfegerhandwerk 2000 nahmen zwei Damen und elf Herren teil.

Am 2. und 3. November wurden dann die Besten unter den Besten aus 13 Bundesländern ermittelt.

Der Landesinnungsverband Brandenburg hatte als Ausrichter des Bundesverbandstages auch die Organisation des PLW übernommen.

Der Bewertungsausschuss mit Herrn Wiek als Vertreter des ZDS, Lothar Kahl, Richard Hettmann, Peter Theißen, Uwe Zimmermann und Peter Schäfers haben in der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks, Land Brandenburg, die
allerbesten Voraussetzungen für eine gute Durchführung des Wettbewerbs vorgefunden.

Am Vortag des praktischen Leistungswettbewerbs wurden von den Herren des Bewertungsausschusses die Aufgaben und die technischen Voraussetzungen aus den Bereichen

Praktische Arbeiten

1. Kundengespräch für alle Teilnehmer

2. Dichtigkeitsprüfung einer Abgasleitung

3. Messungen und Überprüfungen
3.1 Immissionsschutzmessung Bestimmung der
Luftüberschusszahl
Bestimmung der Taupunkttemperatur mittels Diagrammen

3.2 Abgaswegeüberprüfung / CO-Messung

3.3 Ermittlung der Belastung der Feuerstätte (Gaszähler)

Schriftliche Arbeiten

4. Technische Mathematik

5. Skizzieren

6. Technische Fragen

7. Schriftliche Auswertung der Aufgabe 3

hergerichtet und zusammengestellt.


Die Teilnehmer reisten am Mittwoch bis 18 Uhr an und wurden im toll eingerichteten Sitzunusraum des Hotels »Axxon« vom Landesberufsbildungswart Lothar Kahl und dem kompletten Bewertungsausschuss begrüßt.

Der organisatorische Ablauf des Wettkampfes und die Rahmenbedingungen wurden erläutert, Taschengeld und Fahrtkosten ausgezahlt.

Pünktlich um 7.50 Uhr konnte Peter Schäfers am Donnerstag die Teilnehmer sowie den Bewertungsausschuss begrüßen, den Tagesablauf darstellen, und schon ging's los.

Die Teilnehmer überraschten mit ausgezeichneten Leistungen. Nach Abschluss der Wettbewerbsarbeiten hatte der Bewertungsausschuss die Aufgabe, bei der großen Leistungsdichte eine gerechte Rangfolge zu ermitteln.


Der Lohn der Mühe

In einem eigens, dem Anlass entsprechend festlich hergerichteten Tagungs-
raum trafen sich Teilnehmer, der Bewertungsausschuss und die Gäste zur Siegerehrung. Der Vorstand Berufsbildung Peter Schäfers hatte die Ehre, den Hausherrn Landesinnungsmeister Achim Wendlandt, die Vertreter der Firmen Buderus und Schiedel sowie ganz besonders den Bundesinnungsmeister Eugen Steichele zu begrüßen.

Landesinnungsmeister Joachim Wendlandt hob in seiner Begrüßung ganz besonders die Bedeutung der Schule für die Schornsteinfeger des Landesinnungsverbandes Brandenburg hervor und war besonders erfreut, dass bezüglich des Ablaufs des Leistungswettbewerbes der Schule von allen größte Bewunderung gezollt wurde. Bundesinnungsmeister Eugen Steichele nahm die Siegerehrung vor und überreichte die Ehrenpreise des Bundesverbandes.

Joachim Jatzkowski von der Buderus Heiztechnik überreichte in diesem Jahr bereits zum zehnten Male den Nachwuchsförderpreis an die ersten drei Sieger.
Die Herren Torsten Paschke und Sven Hanke von der Firma Schiedel überraschten die Teilnehmer mit einer Erinnerungsgabe, die von allen mit Freude entgegengenommen wurde.

Am Abend dann der Höhepunkt: Ein Besuch des Kabaretts »Obelisk« in Potsdam. Die Nibelungensaga einmal ganz anders. Alle waren hellauf begeistert.


Fazit - Bundesentscheid mit besonderer Note

Es war ein Bundesentscheid mit besonderer Note. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesleistungswettbewerbe wurde der zweite Platz an zwei Teilnehmer, an eine Dame und an einen Herrn, vergeben.

Allen Beteiligten, dem Landesinnungsverband Brandenburg, besonders aber den Verantwortlichen der Bildungsstätte mit seinen im Vorder- und Hintergrund Tätigen, dem Bewertungsausschuss und allen 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei hier für ihre Tätigkeit und die überzeugenden Leistungen gedankt. ~

 

MZ - Sangerhäuser Zeitung - 07.09.2000


Jubiläum in Oberröblingen Umzug und Wettkämpfe im Löschangriff - Zahlreiche Gäste werden erwartet


Die jüngsten Feuerwehrleute feiern ihren 40. Geburtstag

Oberröblingen/MZ. Feuerwehr und Oberröblingen. Das passt zusammen. Seit Jahren schon marschieren die Oberröblinger in Sachen aktivem Brandschutz zumindest im Landkreis Sangerhausen entscheidend mit vornweg. Nicht nur die mit allen Wassern gewaschenen und erfahrenen Feuerwehrleute aus der Gemeinde, sondern auch der Nachwuchs aus der Helmegemeinde ist kaum in seinem Tatendrang zu bremsen. Zweimal, manchmal sogar dreimal wöchentlich zieht es die rund 20 Mädchen und Jungen zu Theorie und Praxis zur Feuerwehr. Wenn Thomas Klaube, Chef der Jugendfeuerwehr, ruft, sind seine Florian-Jünger zur Stelle. Zur Zeit sogar mit noch mehr Engagement als sonst. Immerhin bereiten sich die Oberröblinger auf die Feierlichkeiten aus Anlass des 40-jährigen Bestehens einer Jugendfeuerwehr im Ort vor.

"Am 10. September 1960 fand in der POS Oberröblingen durch Löschmeister eine Vorführung über die Anwendung von Handfeuerlöschern statt. Diese Zusammenkunft führte zur Gründung einer Pionier-Löschgruppe", berichtet Eberhard Bösel, der größte Experte zur Thematik Jugendfeuerwehr im Landkreis. Aus der Pionier-Löschgruppe wird wenig später die Arbeitsgemeinschaft "Junge Brandschutzhelfer". 1991 erfolgt dann der Übertritt der Arbeitsgemeinschaften in die Jugendfeuerwehr des Ortes und des Kreisfeuerwehrverbandes.

All diesen Gründungszeremonien folgten für die jungen Leute ungezählte Stunden beim Üben oder auch bei erfolgreich absolvierten Wettkämpfen. Bei zahlreichen Ausscheiden im Feuerwehrsport hamsterten die Oberröblinger Pokale und Urkunden. Noch erfreulicher ist allerdings die Tatsache, dass viele der Jugendlichen nach dem Erreichen der Altersgrenze in den aktiven Dienst der Feuerwehr übernommen wurden.

Ein Geheimnis der erfolgreichen Arbeit mit den Jugendlichen ist die Tatsache, dass sich das Geschehen nicht nur auf die Feuerbelange beschränkt. Gemeinsame Kino- oder Discobesuche stehen ebenso auf dem Programm wie der jährliche absolute Renner, das dreitägige Zeltlager an der Helme. Das alles trägt dazu bei, aus den 20 Mädchen und Jungen eine verschworene Gemeinschaft werden zu lassen.

Am Sonnabend wollen nun die jungen Feuerwehrleute in Oberröblingen den 40. Geburtstag der Jugendfeuerwehr feiern. Und das natürlich mit Gästen und selbstverständlich zünftig. Schon 35 Mannschaften gaben den Oberröblingern die Zusage, bei einem Feuerwehrwettkampf zu starten. Rund 350 Aktive und viele Gäste werden für hektische Betriebsamkeit auf dem Sportplatz sorgen. Bevor jedoch 10 Uhr der Schuss aus der Starterpistole fällt, treffen sich Oberröblinger und ihre zahlreichen Gäste bereits ab 9 Uhr am neuen Feuerwehrhaus. Hier beginnt dann der musikalische Umzug durch den Ort, der schließlich am Sportplatz endet.